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Innovatives Konzept sorgt für gutes Raumklima und bessere Luftqualität

Auch wenn es ausgesprochen sensible Produkte sind, die bei der VAT Vakuumventile AG mit Sitz in Haag die Produktionshallen verlassen – eine Reinraum-Umgebung ist nicht bei jedem Arbeitsschritt erforderlich. Im Gegenteil: In der Halle A/B, wo die Werkstücke von VAT hergestellt werden, sorgt der Einsatz von Dreh- und Fräsmaschinen für ein hitziges und geruchsintensives Klima. Ein Teil des flüssigen Schmiermittels, das eingesetzt wird, um die Werkzeuge zu kühlen, verdampft – und hat eine unangenehme Aerosol-Belastung der Raumluft zur Folge. „Ursprünglich war der Plan, mittels Installation einer Klimaanlage über die bestehende Lüftungsanlage eine ausgeglichene Jahrestemperatur zu erreichen“, erinnert sich Andreas Fickl, Leiter Facility Management bei VAT. Ein fertiges Konzept sei erstellt und Hörburger mit der Umsetzung beauftragt worden. Nur: Dort erkannte man rasch, dass eine Klimaanlage allein die Luftqualität nicht verbessern würde.

Das bessere Konzept setzt sich durch

Hörburger präsentierte ein Alternativkonzept, wie es das Unternehmen in ähnlicher Form bereits bei einem Kunden in Liechtenstein umgesetzt hatte. „Wir konnten uns vor Ort ein Bild machen und mussten unisono eingestehen: Das ist das bessere Konzept, so können wir uns das vorstellen“, erklärt Fickl. Gesagt, getan. Die Abluft jeder einzelnen Zerspanungsmaschine wurde über ein Lüftungssystem zu drei zentralen Abluftgeräten weitergeführt. Dort wird die feucht- und geruchsbelastete Fortluft gefiltert und abgeführt. Zusätzlich wurde das Zuluftverteilsystem optimiert und dadurch eine zugfreie Lufteinbringung gewährleistet. Das Hydrauliksystem wurde für den „change-over“-Betrieb erweitert, im Rahmen eines zentralen Steuer- und Regelungsystems sind die Anlagenfunktionen und der Raumdruck der angrenzenden Reinräume zu jeder Zeit im Blick.

Das Resultat kann sich sehen lassen: „Die Mitarbeiter haben im Sommer wie im Winter eine Arbeitsumgebung mit ausgeglichener Temperatur und die Luftqualität hat sich durch die Filter spürbar verbessert“, freut sich der Leiter Facility Management bei VAT. Auch wenn der Geruch nicht vollständig wegzubekommen sei: Das Feedback der Mitarbeiter spreche eine deutliche Sprache.

Innovative Ideen durch Gesamtlösungen

Die Situation, wie sie sich im Rahmen der Hallenlüftung ergeben habe, stehe „irgendwie typisch“ für die langjährige Partnerschaft mit Hörburger, erklärt Fickl. Denn: „Ein Planer hätte mir in diesem konkreten Fall eine neue Lüftung ausgeschrieben. Die Abluft-Idee, wie sie Hörburger ins Spiel gebracht hat, wäre dabei nie geboren worden.“ Die Gesamtlösungen der Luft- und Klimatechnik-Experten aus Altach seien absolut einzigartig. „Der Name Hörburger steht für mich für dynamische Lösungen mit Handschlagqualität, gepaart mit einer Portion Mut zur Umsetzung von Innovationen“, lobt der VAT-Experte.

Technische Daten

  • 3 Stück Zentrallüftungseinheiten je 5000 m³ Luft/h
  • Zweistufiges Abluftreinigungssystem mit nachgeschaltetem Schwebstofffilter
  • Zentrale Steuereinheit mit bedarfsabhängiger Volumenstromregelung der Absauganlagen

Besonderheiten des Projekts:

  • Integration der Aerosolabsauganlage in das bestehende „Roof Vent“-Hallensystem
  • Herstellung einer zugluftfreien Kühlluftzuführung
  • Erreichen der geforderten Raumkonditionen für einen stabilen Produktionsablauf
Hallenlüftung bei VAT Vakuumventile AG
Hallenlüftung bei VAT Vakuumventile AG
Hallenlüftung bei VAT Vakuumventile AG